Geschrieben von Robert Steinadler 3 months ago

Wie eine Burner-Wallet deine NFT-Sammlung schützen kann

Am vergangenen Wochenende herrschte Chaos in der NFT-Gemeinde, insbesondere bei allen Nutzern von OpenSea, dem weltweit größten NFT-Marktplatz. Offenbar haben mehr als ein Dutzend Leute ihre Sammlerstücke direkt aus ihren Wallets verloren. Hier erfährst du, wie es dazu kam und wie du dich vor solchen bösartigen Übergriffen schützen kannst.

Phishing ist eine ständige Bedrohung

Das Team hinter OpenSea hatte am Wochenende eine Menge zu tun. Nachdem mehrere Nutzer berichtet hatten, dass NFTs aus ihren Wallets gestohlen worden waren, war völlig unklar, warum das passiert war. Nach sorgfältiger Überprüfung der Plattform und Kontaktaufnahme mit den Opfern kamen die Entwickler zu dem Schluss, dass OpenSea nicht gehackt worden ist.

Das war natürlich eine große Erleichterung für alle, die auf dem Marktplatz handeln. Der Diebstahl erfolgte also durch einen Phishing-Angriff. Bei Phishing handelt es sich häufig um E-Mails, mit denen versucht wird, ahnungslose Opfer auf gefälschte Plattformen zu locken, um an ihre Anmeldedaten, Private Keys oder andere wichtige Daten zu gelangen.

Im Falle des Phishing-Angriffs auf OpenSea gab es 17 Opfer, die rund 250 NFTs im Wert von etwa 3 Millionen Dollar verloren. Wenn du mehr über Phishing wissen möchtest und darüber, wie du dich im Allgemeinen schützen kannst, solltest du dir diesen Artikel ansehen.

Eine Burner Wallet kann dich schützen

Bei der Interaktion mit Smart Contracts gibt es einen einfachen Zwischenschritt, der deine NFTs und alle anderen Vermögenswerte, die in deiner Geldbörse aufbewahrt werden, schützen kann. Eine sogenannte Burner-Wallet ist nur für den einmaligen Gebrauch gedacht.

Ein bösartiger Smart Contract kann nur auf die mit ihm verbundene Wallet zugreifen. Wenn dein Hauptkonto separat ist, kannst du einen Angriff nicht verhindern, aber du kannst das Risiko des Verlusts anderer Vermögenswerte verringern, die nicht direkt an der Transaktion beteiligt sind, die du durchführen möchtest.

Burner Wallets sind im NFT-Bereich besonders häufig anzutreffen und sehr beliebt. Da es so viele NFT-Projekte gibt, ist es für Kriminelle ein Leichtes, Phishing-Versuche über gefälschte Websites zu starten und die Opfer davon zu überzeugen, dass sie NFTs minten, während sie in Wirklichkeit einen Smart Contract ausführen, der ihre Wallet leert. Eine Burner-Wallet enthält in der Regel nur einen Bruchteil der Kryptowährung einer Person, die nur für die unmittelbare Transaktion benötigt wird.

Wenn die Transaktion, wie z. B. das Minting oder der Empfang eines Airdrops, erfolgreich ist, werden die Krypto-Assets von dem Burner-Wallet auf das eigentliche Wallet übertragen. Aber diese Methode hat auch einen Nachteil. Du musst immer mehr Transaktionsgebühren zahlen, da du das Guthaben in und aus der Burner-Wallet transferieren musst. Außerdem musst du für jede Transaktion eine neue Wallet anlegen und ausreichende Backups machen, um dich vor dem Verlust des Zugriffs auf dein Burner-Wallet zu schützen.

Wenn deine NFT-Sammlung bereits etwas wert ist, solltest du darüber nachdenken, die zusätzlichen Kosten zu zahlen und dir die Mühe zu machen oder zumindest deine wertvollsten Vermögenswerte auf einem separaten Konto aufzubewahren.

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