Geschrieben von Erik Weijers a month ago

Welche Blockchains und Apps generieren noch Handelsgebühren?

Die DeFi-Blase ist dieses Jahr geplatzt. Die Preise der Coins sind gefallen und damit auch der Gesamtwert, der in diesen Protokollen steckt. Das heißt aber nicht, dass die Apps nicht mehr funktionieren. Im Gegenteil, sie haben auch während des letzten Crashs einwandfrei funktioniert und kassieren immer noch gute Transaktionsgebühren. Welche Chains und Apps schneiden in dieser Hinsicht am besten ab?

Die weit verbreitete Methode, um den Gesamtwert von DeFi-Smart Contracts darzustellen, ist der Total Value Locked (TVL). Das Problem mit dieser Kennzahl ist, dass sie den aufgeblähten Wert spekulativer neuer Coins enthält. Der Wert dieser protokollspezifischen Coins, die dazu dienten, hohe DeFi-Zinsen zu generieren und so neue Nutzer/innen anzuziehen, ist stark gesunken. Und so ist auch der TVL.

Jetzt, wo sich der Staub gelegt hat, richtet sich die Aufmerksamkeit der Analysten darauf, welche Blockchains und Apps tatsächlich Einnahmen erzielen, die in Handelsgebühren gemessen werden. Diese Gebühren werden nicht immer an die Besitzer der Coins ausgezahlt (Uniswap macht das zum Beispiel noch nicht). Aber das macht nichts: Unternehmen, die schnell wachsen, geben in der Regel auch keine Gewinnbeteiligung aus, und das ist für die Aktionäre in Ordnung. Solange die Erlöse in weiteres Wachstum investiert werden.

Welche Protokolle bringen die meisten Gebühren ein?

Um eine Blockchain oder eine darauf aufbauende App zu nutzen, zahlen die Nutzer/innen Transaktionsgebühren. Auf cryptofees.info gibt es eine Liste von Chains und Apps und die Gebühren, die sie einbringen. Eine Liste, die man im Auge behalten sollte. Die Höhe der Transaktionsgebühren ist in der Tat ein Gradmesser für Popularität und Zukunftsfähigkeit.

Ethereum ist der unangefochtene König. Selbst im aktuellen Bärenmarkt zahlten die Nutzer in der vergangenen Woche durchschnittlich 2,5 Millionen ETH pro Tag. Mit einigem Abstand gefolgt von der ... Binance Smart Chain. Darauf folgt die erste Handels-App: Uniswap (UNI). Sushi ist auch unter den Top 10. Bitcoin schafft es nicht unter die Top 5, was nachdenklich stimmt....

Fazit

Diese Art von Statistiken sind wichtig, um sie in einer Zeit zu verfolgen, in der sich der Markt wieder abkühlt und rationaler und weniger spekulativ ist. Dann wird deutlich, welche der Krypto-Fürsten noch Kleider anhaben. Das soll nicht heißen, dass die Zahlen zu den Handelsgebühren der Weisheit letzter Schluss sind: Memecoins wie Dogecoin und Shiba Inu haben zum Beispiel viel mehr Marktwert, als diese Liste vermuten lässt.

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