Geschrieben von Erik Weijers 8 months ago

US-Senatoren und Gouverneure konkurrieren um die Bitcoin-Abstimmung

Im Bitcoin-Land Amerika geht es schnell voran. Im Bundesstaat Arizona hat ein Senator einen Gesetzentwurf eingebracht, um Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen. Unterdessen versuchen die Gouverneurskandidaten von Texas, sich gegenseitig zu übertreffen, wenn es um politische Vorschläge zugunsten von Bitcoin und Krypto gehto.

Der Vorschlag aus Arizona stammt von Senatorin Wendy Rogers. Sie will Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel machen. Wie in El Salvador könnten dann mit Bitcoin Zahlungen getätigt und Steuern gezahlt werden. Übrigens ist es höchst fraglich, ob dies in den USA verfassungskonform ist – aber der Gesetzentwurf ist ein Beispiel für den Pro-Bitcoin-Wind, der unter einigen amerikanischen Politikern weht.

In Texas hat der amtierende Gouverneur die Bitcoin Mining-Industrie um Hilfe gebeten (bei der Bewältigung der Spitzenkapazität des Netzes). Zusätzlicher Strombedarf der Miner soll zum Bau zusätzlicher Kapazitäten führen. Wenn eine Zeit der Spitzennachfrage nach Strom eintreten würde (z. B. während eines Kälteeinbruchs), würden die Miner ihre Maschinen abschalten. Dies würde sicherstellen, dass Haushalte nicht ohne Strom festsitzen. Der Rivale des amtierenden Gouverneurs ist übrigens ebenfalls pro-Bitcoin. Er hat einen Plan entworfen, in dem Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel wird.

In der Zwischenzeit in Mississippi: Senator Harkins strebt eine Wiederwahl an und fordert im Rahmen dieser Bemühungen einen klaren Rechtsrahmen für Krypto als Eigentum und Währung.

Bitcoin als Schlachtfeld zwischen Staaten und Städten

In den Vereinigten Staaten ist die Einstellung zu Krypto je nach Bundesstaat und Stadt sehr unterschiedlich. Der Staat New York beispielsweise ist kryptofeindlich. Staaten, die bekanntermaßen pro Bitcoin und Krypto sind, sind Wyoming, Florida, Texas und Arizona.

Auf der Stadtebene sind Städte wie Miami sehr pro-Krypto. Auch die Stadt New York ist im Gegensatz zum Bundesstaat pro-Krypto: Der neue Bürgermeister von New York City will sein Gehalt in Bitcoin.

Kurz gesagt, Bitcoin ist zu einem wichtigen Teil der (lokalen) Politik geworden. Immer mehr Wähler investieren in Krypto und Politiker merken das. Obendrein ist Krypto eine Industrie – und die Industrie schafft Arbeitsplätze.

Die Tatsache, dass Pro-Bitcoiner sich Gehör verschaffen, ändert nichts daran, dass es in den USA (und weltweit) immer noch viel Widerstand gegen Krypto – und insbesondere Bitcoin Mining – gibt. Es scheint, dass sich der Kampf in den USA auf Parteilinien entwickelt. Unterstützer von Bitcoin sind eher Republikaner als Demokraten. Vielleicht nicht überraschend, da Krypto-Ideale der Selbstbestimmung und des freien Marktes besser mit konservativen Idealen übereinstimmen. Die Linken hingegen pochen auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und sind der Meinung, dass die Regierung deshalb das Mining eindämmen sollte.

Wie auch immer: Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, dass ein weltweites Verbot von Krypto oder Bitcoin kein großes Risiko darstellt. Wenn ein Staat Anti-Krypto-Regelungen einführt, wird ein anderer Staat denken: Gut, wir holen diese Unternehmer rein. Dasselbe gilt auf globaler Ebene. Wenn ein Land der Kryptoindustrie das Leben schwer macht, schafft dies eine Gelegenheit für ein anderes Land, diese kluge und wohlhabende Menge mit offenen Armen zu empfangen.

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