Robert Steinadler, vor 2 Monaten

Terra Labs-Gründer Do Kwon ist auf der Flucht

Der Untergang von Terra im Mai hatte schreckliche Auswirkungen auf den gesamten Markt. Innerhalb weniger Tage wurden rund 60 Milliarden Dollar vom Markt gefegt. Dies war auch der Beginn eines Ansteckungseffekts, der sich unter CeFi-Lendern ausbreitete, die direkt oder indirekt von der Pleite von Terra Labs betroffen waren. Ein paar Monate später hat Terra einen neuen LUNA-Token herausgebracht und LUNC ist auch als ursprüngliche Version der Terra-Blockchain verfügbar. Auf den ersten Blick sah es so aus, als könnten sich Terra und insbesondere Do Kwon erholen, aber eine Untersuchung in Südkorea brachte neue Details ans Tageslicht.

Ist Do Kwon auf der Flucht vor den Strafverfolgungsbehörden und wie wird diese Geschichte ausgehen?

Eine „Red Notice“ könnte ausgestellt werden

Eine "Red Notice" ist kein Haftbefehl und wird von Interpol ausgestellt. Sie dient dazu, die Strafverfolgungsbehörden in über 190 Ländern aufzufordern, eine gesuchte Person zu finden und in Gewahrsam zu nehmen, bis eine Auslieferung möglich ist. Nach Angaben der Financial Times haben sich südkoreanische Ermittler an Interpol gewandt, um eine Red Notice für Do Kwon auszustellen.

In Südkorea liegt bereits ein Haftbefehl gegen ihn vor. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, Do Kwons Anwälte hätten ihnen mitgeteilt, dass er weder nach Südkorea zurückkehren noch irgendwelche Aussagen zu den Ermittlungen machen werde.

Die südkoreanischen Ermittler haben Grund zu der Annahme, dass Terra Labs Wertpapierbetrug begangen hat, und haben Do Kwon den Reisepass entzogen. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort war Singapur, dass er erst vor kurzem verlassen hat. Sein aktueller Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt.

Spielchen auf Twitter

Eines ist sicher: Do Kwon weiß, wie man die Massen unterhält. Er hat wiederholt über die Anschuldigungen getwittert und der Welt erst vor drei Tagen mitgeteilt, dass er nicht auf der Flucht ist und voll kooperieren wird.

Seine letzte Nachricht auf Twitter lautete: "Tbh havent gone running in a while, need to cut some calories".

Es scheint, als würde sich Do Kwon darauf freuen, sich seinen Weg ins Gefängnis zu scherzen. Nicht nur in Südkorea haben über 250.000 Anleger ein Vermögen verloren, sondern auch in vielen anderen Ländern. Sollten sich die Anschuldigungen als wahr herausstellen, könnte ihm eine lange Zeit hinter Gittern drohen.

Sowohl LUNA2 als auch LUNC hatten Kursverluste zu verzeichnen, nachdem klar wurde, dass Do Kwon von den südkoreanischen Strafverfolgungsbehörden gesucht wird, und es ist unklar, ob sich beide Projekte jemals von Do Kwons Stunts erholen werden.

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