Geschrieben von Erik Weijers 10 months ago

The Sandbox: Adidas betritt das Metaverse

Das Metaversum wird ein lebendiger Raum sein, in dem Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen und sich an einem virtuellen Ort treffen können. Während viele Skeptiker dachten, dass es sich dabei am Ende nur um eine verspielte Idee und eine Nische handeln würde, haben sich viele Dinge geändert. Das Metaverse wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich eine der größten Innovationen sein, denn es schafft nicht nur digitale Welten, sondern auch völlig neue und meist tokenisierte Märkte.

The Sandbox ist einer dieser Orte

Es gibt zwei Versionen des Metaverse. Die erste unterliegt einer Unternehmensstruktur, die man bereits von Social Media Apps kennt. Facebook möchte ein solcher Ort werden, indem es sich in Meta umbenennt und seinen Nutzern eine neue Art der Interaktion bietet.

Die zweite Version des Metaverse ist dezentralisiert. Es bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Teil einer virtuellen Welt zu sein und digitale Güter und Inhalte durch Tokenisierung und NFTs zu besitzen. Dieser Teil des Metaversums wird durch die Blockchain-Technologie gesichert. Die Sandbox ist eines von vielen Gateways zum dezentralen Teil des Metaversums.

Es handelt sich um eine virtuelle Welt, in der die Spieler miteinander interagieren und über NFTs sogar Land besitzen können. Ähnlich wie bei Decentraland benötigen die Spieler eine spielinterne Währung, um mit der Welt zu interagieren und mit dem SAND-Token Gegenstände zu kaufen oder zu verkaufen.

Adidas betritt die Sandbox

Aber die Sandbox ist nicht nur ein Ort, an dem Inhalte gehandelt werden können. Es wird auch möglich sein, eigene Inhalte wie Gegenstände, Gebäude und Kleidung zu erstellen. Das eröffnet Unternehmen viel Raum für den Einstieg in ein neues digitales Zeitalter und neue Produktlinien.

Erst gestern hat Adidas via Twitter bekannt gegeben, dass das Unternehmen das "adiVerse" in Zusammenarbeit mit der Sandbox starten wird. Es ist noch nicht bekannt, was Adidas genau geplant hat, aber die Möglichkeiten sind offensichtlich. Sie könnten sich für ein digitales Hauptquartier entscheiden, das von Kunden besucht werden kann. Das wäre keine allzu große Überraschung, nachdem Barbados erst kürzlich angekündigt hat, eine virtuelle Botschaft in Dezentraland zu eröffnen.

Eine weitere mögliche Option wäre eine digitale Produktlinie für Adidas-Sportbekleidung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Menschen ihre Avatare mit Artikeln ausstatten werden, die sie wirklich lieben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch eine Sonderedition von Turnschuhen, die am Ende nur im Metaverse erhältlich sein wird.

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