Geschrieben von Robert Steinadler 2 months ago

Mass adoption: 44 Länder sprechen diese Woche in El Salvador über Bitcoin

El Salvador ist nicht das einzige Land der Welt, das Bitcoin als Währung eingeführt hat. Letzten Monat wagte die Zentralafrikanische Republik den Schritt, um den Bitcoin-Standard zu übernehmen, steht aber immer noch vor Problemen. Heute hat Präsident Nayib Bukele angekündigt, dass in San Salvador eine Bitcoin-Konferenz mit Vertretern aus 44 Ländern stattfinden wird.

Ist dies der Anfang von etwas Größerem und werden andere Länder dem Beispiel El Salvadors folgen?

Bitcoin ist finanzielle Inklusion

Eines der größten Probleme der Entwicklungsländer besteht darin, dass die Mehrheit der Bevölkerung keine Bankverbindung hat oder nur sehr eingeschränkt Zugang zu Bank- und Finanzprodukten besitzt. Eine fehlende Finanzinfrastruktur hat enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft des jeweiligen Landes und ist mit hohen Kosten verbunden.

Bitcoin bietet finanzielle Inklusion, indem es den Mittelsmann ausschaltet und effektiv eine Bank in jedermanns Tasche steckt. Bitcoin kann die Wirtschaft stark ankurbeln und sogar die Überweisung von internationalen Transaktionen verbessern.

Die Konferenz bietet El Salvador die Gelegenheit, die Auswirkungen der Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu diskutieren. Obwohl das Land alles in seiner Macht Stehende getan hat, um eine Bitcoin-Infrastruktur aufzubauen, einschließlich der Möglichkeit, jederzeit zwischen US-Dollar und BTC zu tauschen, vertrauen viele Salvadorianer immer noch dem Bargeld mehr als der Kryptowährung.

Afrika dominiert

Die meisten Länder, die an der morgigen Konferenz teilnehmen werden, kommen aus Afrika, aber es gibt auch mehrere Länder aus Südamerika, die teilnehmen werden. Bemerkenswerte sind u. a. die Delegationen aus Pakistan, Ägypten, Ecuador und Nigeria.

Eine Übersichtskarte mit den Ländern, die an der morgigen Konferenz teilnehmen. | Quelle: Bitcoin-Kurier

Nach Angaben von Präsident Bukele werden 32 Zentralbanken und 12 Finanzbehörden teilnehmen. Während es klar ist, dass Bitcoin diskutiert werden wird, bleibt völlig offen, ob diese Länder Bitcoin einführen werden. Der IWF hat die Entscheidung El Salvadors wiederholt kritisiert und davor gewarnt, dass Bitcoin negative Auswirkungen auf das Land haben könnte.

Bitcoiner hingegen haben darauf hingewiesen, dass der IWF nur seine Macht nutzt, um die Hegemonie des Dollars auszubauen und dass die meisten der vom IWF vorgebrachten Bedenken bereits in der Vergangenheit behandelt wurden. Wenn ein Land bereit ist, Bitcoin einzuführen, bleiben ihm offenbar nur wenige oder gar keine anderen Möglichkeiten, die Dinge zum Besseren zu wenden. Der IWF engagiert sich zwar, um Entwicklungsländern zu helfen, aber es scheint, dass sie ihren Status nie verbessern werden, was eine Spirale anderer Probleme auslöst.

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