Geschrieben von Robert Steinadler a month ago

Mark Cuban nimmt Cardano und das Metaverse auf Korn

Mark Cuban ist nicht nur reich und berühmt, er ist auch ein Krypto-Fan und ist aktiv in diesen Markt investiert. Wenn eine Person so prominent ist wie er, hört ein breites Publikum gerne, was er zu verschiedenen Themen zu sagen hat, und Cuban ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Diese Woche hat Cuban in einem Interview einige Aussagen gemacht, die für einige amüsant und für andere vielleicht verletzend waren.

Warum ist Dogecoin besser als Cardano und warum ist es eine schlechte Idee, digitale Grundstücke im Metaverse zu kaufen?

Akzeptanz ist ein Schlüsselelement

Cuban machte ein paar Bemerkungen zu Cardano und wies darauf hin, dass sogar Dogecoin mehr tatsächliche Nutzung erfährt als die Smart-Contract-Plattform, die von Charles Hoskinson und seinem Unternehmen IOG entwickelt wurde. Es stimmt, dass Cardano den DeFi-Hype von 2020 und 2021 verpasst hat, da Smart Contracts erst im September letzten Jahres eingeführt wurden.

Ein weiterer Faktor, den Cuban kritisierte, ist die Marktkapitalisierung. Das Angebot an Dogecoins steht dem Markt zu 100 % zur Verfügung, während das Angebot von Cardano nur zu 75 % zirkuliert. Das bedeutet, dass 25 % aller ADA auf die gesamte Marktkapitalisierung entfallen, während sie gleichzeitig für den Markt illiquide sind.

Es scheint, dass Cuban nicht davon überzeugt ist, dass Cardano eine Chance hat, Ethereum oder Polygon zu überholen und wies darauf hin, dass, obwohl IOG versucht hat, in Afrika zu expandieren, es keine signifikanten Fortschritte gibt.

Das Metaverse ist eine dumme Idee

In einem anderen Interview kritisierte Cuban das Metaverse, weil noch nicht klar ist, wie dieser Space aussehen wird. Cuban wies darauf hin, dass sich einige Leute auf VR konzentrieren, während andere versuchen, es zum Web3 zu machen.

Es ist wahr, dass es noch sehr früh ist und viele verschiedene Ideen miteinander konkurrieren, wie dieser digitale Space entwickelt werden soll. Aber Cuban fuhr fort und sagte, dass der Kauf von digitalem Land vielleicht die dümmste Idee ist, da es keinen unmittelbaren Nutzen oder Wert bietet. Einige Grundstücke wurden bereits verkauft, bevor die betreffende Metaverse-Plattform überhaupt gestartet wurde.

Offenbar fällt es Cuban schwer, mit der Unsicherheit zurecht zu kommen, die immer noch über diesem Marktsegment schwebt. Viele Analysten haben darauf hingewiesen, dass das Metaverse in den nächsten zwei Jahren einer der stärksten Wachstumsmärkte sein wird. Der Grund dafür ist einfach: Es gibt eine unbegrenzte Anzahl digitaler Produkte, und mit NFTs kann man ihnen sogar Knappheit verleihen, wenn man möchte.

Interoperabilität ist möglicherweise die Antwort

Die Antwort auf die Frage Cubans könnte in der Tat sehr einfach sein. Das Metaversum wird nicht der eine spezielle Ort sein, an den alle gehen. Stattdessen könnte es ein Netzwerk verschiedener Orte werden, jeder mit seinem eigenen Stil und seinen eigenen Funktionen sowie Partnerschaften.

Viele Krypto- und Blockchain-Projekte konzentrieren sich bereits auf die Interoperabilität. Dies könnte in der Tat einer der wichtigsten Aspekte werden, der es den Nutzern ermöglicht, nahtlos von einem Teil des Metaversums in einen anderen zu wechseln.

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