Robert Steinadler, vor 3 Monaten

Klage in Singapur: Do Kwon immer noch auf der Flucht

Terra Labs begann mit großen Träumen und Hoffnungen für dezentralisierte Finanzen und die Art und Weise, wie die Welt in Zukunft Stablecoins ausgeben und interagieren würde. Nach dem Zusammenbruch von UST im Mai brachte ein schrecklicher Ansteckungseffekt viele Akteure in der Krypto-Industrie zu Fall. Allen voran CeFi-Lender wie Celsius, BlockFi oder Voyager. Nun, da sich der Staub gelegt hat, sehen die Nachwirkungen von Terra auch nicht schön aus und der ehemalige Gründer und CEO Do Kwon ist immer noch auf freiem Fuß. Der Staatsanwalt in Südkorea will mit ihm sprechen und auch die Investoren suchen international nach seinem Aufenthaltsort.

Was ist die jüngste Entwicklung in Do Kwons Fall und wie könnte sich dies in Zukunft auf ihn auswirken?

Investoren fordern 57 Millionen Dollar Schadenersatz

Die beiden Hauptkläger behaupten, dass Do Kwon, Terra Labs und die Luna Foundation Guard angeblich falsche Behauptungen und falsche Angaben über UST gemacht haben. Sie argumentieren, dass sie darauf vertraut hätten, dass der UST stabil und konstant an den US-Dollar gekoppelt sei. Den Akten zufolge behaupten die beiden Anleger, Do Kwon habe gewusst, dass diese Stabilität nicht zu erreichen war, und habe sie durch falsche Angaben zu den Merkmalen und dem damit verbundenen Risiko geschädigt.

Zusammen mit 348 anderen Anlegern fordern sie insgesamt 57 Millionen Dollar Schadenersatz für den Kauf von UST. Die Klage wurde Ende September in Singapur eingereicht, wie aus einem Bericht des WSJ hervorgeht. Da immer mehr Parteien Anklage gegen Do Kwon und das mit der Luna Foundation Guard und Terra Labs verbundene Management erheben, erhöht sich der Druck auf den flüchtigen CEO.

Kann Do Kwon dieser Anklage entgehen?

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Klage nicht direkt mit den strafrechtlichen Vorwürfen gegen ihn zusammenhängt. Dennoch könnte der Ausgang dieses Rechtsstreits die Ermittlungen in Südkorea beeinflussen, wo Do Kwon immer noch von der Staatsanwaltschaft gesucht wird.

Sein Aufenthaltsort ist nach wie vor unbekannt, und Interpol hat eine „Red Notice“ für ihn erlassen. Es gibt einige Hinweise darauf, dass er sich in Dubai aufhalten könnte, aber die Ermittler sind sich in dieser Hinsicht nicht sicher. Sollten die Kläger Erfolg haben, könnte das Gericht in Singapur möglicherweise anordnen, dass die restlichen Vermögenswerte eingefroren werden. Dies könnte Do Kwon, das Ex-Management sowie LFG und Terraform Labs betreffen, die ebenfalls Beklagte in diesem Verfahren sind.

Die Beklagten hingegen behaupten, dass die Anschuldigungen nicht wahr sind und dass sie die Anleger nicht betrogen haben und dass der Verlust der Kläger auf ein öffentliches Marktereignis zurückzuführen ist.

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