Geschrieben von Erik Weijers 2 months ago

Film über Ethereum durch NFT-Verkauf finanziert

Das Team von Ridley Scott wird einen Film über die Anfangszeit von Ethereum produzieren. Ganz im Sinne der Blockchain, um die es in dem Film geht, wird die Kontrolle über die Produktion dezentral in einer DAO angesiedelt sein. Das Projekt wird teilweise durch den Verkauf von über zehntausend NFTs finanziert.

Ridley Scott ist der Regisseur einer Reihe von Klassikern wie Blade Runner und Gladiator. Das Drehbuch zu The Infinite Machine basiert auf dem gleichnamigen Buch von Camila Russo. Es war das erste nichttechnische Buch über Ethereum, das sich an die breite Öffentlichkeit richtete. Russo wird die ausführende Regisseurin des Films sein: "Wir wollen den Film The Social Network von Krypto machen: ein Hollywood-Film, in anderen Worten. Es gibt zwar eine Reihe von Dokumentarfilmen über Krypto, aber noch keine Spielfilme."

Die Geschichte von Ethereum

Die Anfänge von Ethereum (2013-2017) sind ein fruchtbarer Boden für ein Filmdrehbuch. Vitalik ließ in seiner Gutmütigkeit zu, dass sieben Mitbegründer am Ruder waren. Früher oder später musste das zu Konflikten führen. In der Tat führte es dazu, dass unter anderem Charles Hoskinson und Gavin Wood ihre eigenen Projekte starteten: Cardano bzw. Polkadot. Es gab auch eine heftige Episode im Zusammenhang mit der Entleerung der Ethereum-DAO und der darauf folgenden Hard Fork.

Auf Twitter wird bereits fleißig darüber spekuliert, wer die Rollen von Vitalik und Co. spielen soll. Da es sich um eine Geschichte handelt, muss es einen Helden und einen Bösewicht geben. Der Held, so Russo, wird Vitalik sein, aber der Bösewicht ist noch nicht klar: "Vielleicht Charles Hoskinson, vielleicht Gavin Wood. Aber ich will es auch nicht überdramatisieren. Es muss wahrheitsgemäß sein." Laut Russo nimmt das Drehbuch jetzt allmählich Gestalt an. Sie geht davon aus, dass der Film irgendwann im Jahr 2024 in die Kinos kommen wird. Vielleicht ein gutes Timing für den nächsten Bullenmarkt?

Finanzierung des Films durch NFTs

Der Film hat ein vorläufiges Budget von 16 Millionen Dollar und wird teilweise durch den Verkauf von NFTs finanziert. Das bedeutet, dass jeder durch den Kauf einer NFT investieren kann. Die Kollektion wurde von mehreren Künstlern aus Ländern entworfen, "in denen die Dezentralisierung einen großen Einfluss auf das Leben hat", und durch ihre Entwürfe des Ethereum-Logos inspiriert. Kombiniert man die vier Quadranten der vielen Logodesigns, erhält man 10.499 NFTs. Diese Zahl ist inspiriert von der Blocknummer, in der EIP-1559 aktiviert wurde.

Die Käufer eines NFT erhalten Stimmrechte in der DAO von The Infinite Machine. Diese DAO wird der ausführende Produzent des Films sein. Außerdem erhalten Sie mit bestimmten NFTs Rechte. Zum Beispiel, im Abspann erwähnt zu werden, aber auch als Statist im Film auftreten zu dürfen. Diese Rechte werden in einer Lotterie vergeben, nachdem alle NFTs geprägt worden sind. Bislang gab es zwei Prägungen, die dritte steht bevor. Die Sammlung steht auch auf OpenSea zum Verkauf. Der Mindestpreis liegt bei 0,18 Ether.

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