10 months ago

Fidelity startet Bitcoin-ETF in Kanada inmitten des Markteinbruchs

Die vergangene Woche war eine gute Woche für Bitcoin, auch wenn der Markt über das Wochenende einbrach. Fidelity International, eine der größten Investmentgesellschaften der Welt, hat in Kanada einen neuen Bitcoin-ETF aufgelegt. Zwar gibt es bereits mehrere börsengehandelte Produkte und Fonds auf dem internationalen Markt, aber dieser spezielle ETF war aus gutem Grund bemerkenswert.

In diesem Artikel werden wir die Frage beantworten, was ein börsengehandelter Bitcoin-ETF wirklich ist und warum einige Analysten so begeistert davon sind.

Was ist der Unterschied zwischen diesen ETFs?

Als vor einigen Monaten der erste Bitcoin-ETF in den USA auf den Markt kam, waren alle begeistert, da dies als historisches Ereignis angesehen wurde. In den letzten vier Jahren hatte die Security and Exchange Commission alle Anträge für einen ETF in den Vereinigten Staaten abgelehnt.

Aber das brandneue Produkt war nicht das, was alle erwartet hatten, denn es handelte sich um einen so genannten Futures-ETF. Ein solcher ETF ist etwas ganz anderes, denn er kauft oder hält Bitcoin nicht in seinem Portfolio, sondern bildet lediglich den Wert von Bitcoin ab. Er ermöglicht es den Anlegern, BTC in ihrem Portfolio zu halten, aber er erhöht nicht die Geldmenge, die in den Spotmarkt fließt.

Und genau das ist es, was wir mit dem ETF von Fidelity potenziell vor uns haben. Es handelt sich um einen echten Spot-ETF mit "physischer" Replikation, so dass mehr Geld in die Märkte fließt. Da die SEC immer noch nicht von der Idee eines Bitcoin-Spot-ETF auf dem US-Markt angetan ist, wurde das neue Produkt einfach in Kanada eingeführt.

Warum ist ein Spot-ETF wichtig?

Viele Analysten sind der Meinung, dass Spot-ETFs eine Geldschwemme auslösen könnten, die den Markt fluten könnte. Der positive Nebeneffekt eines solchen Zuflusses wäre die steigende Nachfrage nach BTC. Da ein physisch replizierender börsengehandelter Fonds die BTC halten muss, müsste er sie auf dem Markt kaufen. Mit steigender Nachfrage könnte der Preis möglicherweise anziehen.

Dies ist natürlich eine sehr optimistische Sichtweise, und es wäre eine Menge Geld nötig, um den Preis in die richtige Richtung zu bewegen. Ein weiterer Punkt, der ins Spiel kommt, ist die zunehmende Aufklärung über Bitcoin. Ein ETF ermöglicht es Anlegern nicht, BTC selbst zu halten und für Transaktionen zu nutzen. Das "digitale Gold" ist deshalb so attraktiv, weil das Netzwerk nicht von einem einzigen Unternehmen kontrolliert werden kann. Durch Investitionen in Bitcoin-ETFs verlieren die Anleger also den wertvollsten Vorteil.

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