8 months ago

China verbietet Kryptowährungen -Warum das überhaupt kein Problem ist

Die chinesische Regierung hat in den letzten sieben Jahren wiederholt Kryptowährungen und damit verbundene Aktivitäten verboten. Auf den ersten Blick scheint dies eine Art Scherz zu sein, denn ein jährliches Verbot ist eher ein Running Gag als ein regulatorischer Ansatz. Doch während erfahrene Krypto-Veteranen weiterhin Witze machen und Memes über ein weiteres Verbot kreieren, wurde der Markt durch die jüngsten Ereignisse erschüttert.

Was ist passiert und warum ist dies kein großes Problem für Bitcoin oderKryptowährungen im weiteren Sinne?

Chinas hartes Durchgreifen gegen Krypto

Im Mai 2021 erlebte der Kryptomarkt einen herben Absturz, nachdem die chinesische Regierung eine Reihe von Regeln durchgesetzt hatte, die das Bitcoin-Mining im ganzen Land verbieten. Die Auswirkungen dieser Maßnahme waren ziemlich offensichtlich. Die Hash-Rate sank und viele Unternehmen, die mit Krypto-Mining und -Dienstleistungen handeln, mussten ihren Standort verlagern. Nach ein paar Monaten fanden sie neue Länder, in denen sie ihre Geschäfte betreiben konnten. Zu nennen sind hier vor allem Kasachstan, Iran und mehrere Länder in Südamerika und den USA.

Das harte Durchgreifen im Mai richtete sich gegen die Miner, und es besteht kein Zweifel daran, dass der Markt durch den Exodus der chinesischen Miner beunruhigt wurde. Aber es gibt auch eine Lektion, die man aus diesem Crashlernen kann. Innerhalb einer kurzen Zeitspanne erholte sich das Bitcoin-Netzwerk. Das war nicht das Ende, sondern nur eine Veränderung. Das Gleichegilt für den Bitcoin-Preis. Der Absturz im Mai war verheerend, aber der Markt hat sich davon erholt, obwohl er mindestens zwei Monate lang innerhalb einer Range gehandelt wurde.

Regulatorisches Durchgreifen Teil II

Nach dem Verbot gegen dieMiner gab es nur noch eine bestimmte Gruppe von Unternehmen, die von den chinesischen Regulierungsbehörden ins Visier genommen werden konnten. Im Mai wurde klar, dass der Handel mit Kryptowährungen das nächste Ziel eines behördlichen Durchgreifens sein würde.

Am 24. September veröffentlichte die Peoples Bank of China ein weiteres bemerkenswertes Dokument, das zwar keine große Überraschung darstellte, aber dennoch eine große Wirkung hatte. Diesmal nahm die PBC Kryptowährungsbörsen ins Visier, die entweder in China tätig sind oder chinesische Kunden bedienen. Mit dem jüngsten Schritt hat sich eigentlich nichts geändert. Viele Börsen in der Branche haben bereits vor Jahren aufgehört, chinesische Kunden zu bedienen, weil klar war, dass die Regierung nicht gerade kryptofreundlich ist.

Der Effekt wird derselbe sein wie bei dem Verbot des Bitcoin-Minings. Asiatische Börsen werden sich einen neuen Ort suchen, um ihre Geschäfte weiterzuführen, wenn sie dies nicht schon in der jüngsten Vergangenheit getan haben. Nur dass es wahrscheinlicher ist, dass sich diese Unternehmen in Singapur ansiedeln werden.

Handeln Sie jederzeit und überall

Steigern Sie Ihre Handelswirkung und Reaktionszeit in über 60 Kryptowährungen durch sofortigen Zugriff auf Ihr Portfolio mit der LiteBit-App.

app